Was tun! Professioneller Umgang mit rechten und rassistischen Anfeindungen und Störungen
Workshop 06: 05.02.2026
Donnerstag, 10:00 – 16:00 Uhr
Der Workshop ist kostenlos.
Spenden für die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin sind willkommen.
Wir bitten um Anmeldung.
Ein Workshop für Beraterinnen und Mitarbeiterinnen in sozialen Projekten.
Der aktuelle gesellschaftliche Rechtsruck stellt zunehmend auch Bildungseinrichtungen, Projekte und Träger der Sozialen Arbeit in Berlin vor vielfältige Herausforderungen.
Was ist ein guter professioneller Umgang mit rechten, rassistischen Äußerungen und Handlungen, z.B. in der Beratung oder am Telefon? Welche Reaktion ist angemessen, wenn auf Migrant*innen und Geflüchtete geschimpft wird, denen angeblich mehr soziale Leistungen und Aufmerksamkeit zuteil werden als anderen Bedürftigen?
Befürchten Sie sogar, dass Rechtsextreme an der von Ihnen organisierten Veranstaltung teilnehmen wollen, um zu provozieren, zu stören und andere Anwesende einzuschüchtern? Welche Vorkehrungen können Sie treffen, damit Ihre Veranstaltungen nicht unfreiwillig zur Bühne für rechtsextreme Inszenierung wird?
Das derzeitige Erstarken rechtspopulistischer und rechtsextremer Formationen geht auch mit gezielten Anfeindungen gegenüber Fachkräften feministisch, humanistisch, inklusiv ausgerichteter Träger einher. Diese Entwicklung führt bei vielen freien Trägern und Vereinen zu Verunsicherung: Was dürfen wir noch sagen? Wen müssen wir in unsere Räume lassen? Wann darf ich mich positionieren?
Der Workshop gibt einen Überblick über Begrifflichkeiten, rechte Ideologiebausteine, Aktionsformen und Akteur*innen. Außerdem bieten wir Raum zum gemeinsamen fachlichen Austausch, geben Argumente und Hilfestellungen und zeigen rechtliche Möglichkeiten auf.
Dies ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR).
Anmeldeformular für Workshop 06: 05.02.2026 (Anmeldung über diesen Link oder per Telefon).
